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KulturschockKino im Februar

08.02.2018 - 20:00

"In Zeiten des abnehmenden Lichtes"


EINTRITT FREI!

Deutschland 2017, Drama, Komödie

Regie: Matti Geschonneck

Mit: Bruno Ganz, Hildegard Schmahl, Sylvester Groth mehr

Laufzeit 101 Minuten, FSK 0

„Geschichte wird von den Siegern geschrieben“, heißt es oft und in der Aussage schwingt je nach Zusammenhang neben einer simplen, häufig nicht von der Hand zu weisenden sachlichen Feststellung auch ein Funken Bedauern mit: Denn wenn sich ein Standpunkt durchsetzt, dann heißt das eben auch, dass es abweichende Perspektiven schwer haben, wahrgenommen zu werden. Das ist in der Historie fast wie beim Sport: Die Geschichten der Sieger mögen heroisch sein, doch die Storys der Anderen sind oft viel spannender, emotionaler und schmerzhafter, denn sie handeln nicht selten vom Verlust. Gut 25 Jahre nach dem Mauerfall erzählen Regisseur Matti Geschonnek („Boxhagener Platz“) und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase („Sommer vorm Balkon“, „Ich war Neunzehn“) nun genau davon: Von der Auflösung eines Staates, vom Ende einer Illusion, vom Verlust der Heimat. Dass dabei die DDR nicht verklärt, sondern mit all ihren Widersprüchen lebendig wird, macht ihre Tragikomödie „In Zeiten des abnehmenden Lichts“ zu einem bemerkenswerten Film. 

Herbst 1989. In Ost-Berlin steht der 90. Geburtstag von Wilhelm Powileit (Bruno Ganz) an, verdientes Mitglied der Partei und überzeugter Stalinist. Nicht nur Vertreter des Staatsapparats Partei machen dem streitbaren Greis an diesem Ehrentag die Aufwartung, auch sein Sohn Kurt (Sylvester Groth), dessen russische Frau Irina (Evgenia Dodina) und Kurts Schwiegertochter Melitta (Natalia Beliski) erscheinen. Allein Melittas Mann Sascha (Alexander Fehling) ist verhindert, aus Gründen, die dem Jubilar lange verheimlicht werden: Er hat sich in der Nacht aus dem Staub gemacht und ist in den Westen geflohen, wie so viele Menschen in diesen Tagen des zunehmenden Staatsverfalls.

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theater relatief spielt
"Die lächerliche Finsternis"

von Wolfram Lotz

hier im Kulturschock

am 11. (Vorpremiere),
18., 19., 22. April

4., 5., 18. Mai

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"Can't be silent"
von und mit Heinz Ratz und vielen vielen anderen.

"Can't be silent" ist ein Film, der sich kein Blatt vor den Mund nimmt. Was aber noch wichtiger ist: Er redet nicht über die Flüchtlinge, sondern gibt ihnen ihre Stimmen zurück und die sind mehr als eindrucksvoll." ORF/Ö1                             [mehr]

can't be silent

 

Eugen de Ryck
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