AUSVERKAUFT --- Mathias Tretter „Sittenstrolch“ 18. September 20:30 Uhr - Einlass ab 20 Uhr - max. 85 Plätze --- AUSVERKAUFT

November 2019

Steve Waitt & Band

Go on Then

Der NY Pianist, Songwriter und Sänger Steve Waitt besetzt ein so klassisches Feld der Rockhistorie, dass man sich nach dem ersten Durchlauf von STRANGER IN A STRANGER LAND verwundert die Augen reibt. Ohne im geringsten rückwärtsgerichtet zu klingen, versprüht das Album einen Vibe, der unweigerlich an die großen Alben und Songwriter der 70er denken lässt. Warm fließende Sounds, kleine – abgeschlossene  Geschichten, großartige Musikanten, variantenreiche Instrumentierung und abwechslungsreiches Songmaterial.  Über allem ist immer der Song im Fokus: zugänglich aber niemals einfach, anspruchsvoll aber nicht verkopft.

Seine warme Stimme und seine hervorragenden Fähigkeiten am Piano/Klavier kommen ihm dabei zugute. Die enorme Bandbreite von klassischer Rockmusik bis Jazz, Blues, Folk oder Country Einflüssen findet sich  auf allen 12 Stücken des Albums,  dicht verwoben und letztlich zu einem kompakten Ganzen zusammengefügt. Geboren und aufgewachsen im Südwesten der USA spiegeln sich auch New Orleans  und die regionalen Klang-, Hör- und Spielgewohnheiten in seinem Sound wider.

Mit seiner Band tourte er bereits zahlreiche Male durch die USA, war auch in Europa unterwegs und spielte vor allem in den USA legendäre Clubs wie den Kelsto Club in New Orleans oder den Red Room in Manhattan, auch war er ein regelmäßig auftretender Künstler in der berühmten Rockwood Music Hall und dem The Living Room. Natürlich spielte er in NY auch die bekannten und beliebten Musikstätten wie etwa den Bowrey Ballroom, den Highline Ballroom, die Music Hall of Williamsburg, die Mercury Lounge, den Brooklyn Bowl oder Joe’s Pub.

Stranger In A Stranger Land bietet auf 56 Minuten und 12 Songs ( eigentlich 13, denn ganz am Schluss versteckt sich mit St Joe's Lullaby noch ein wunderbarer Bonus Track) musikalisch eine Zeitreise die nicht mehr oder weniger will und kann als ein modernes Abbild der vergangenen Musikdekaden zu sein, um diese im Jetzt, Hier und Heute lebendig zu halten. Garantiert ohne sentimental zu wirken und konsequent klischeefrei.

Joost de Lange Rock & Blues Experience

Go on Then

Joost de Lange ist ein gebürtiger Niederländer, aber seit seinem Musikstudium im belgischen Antwerpen mitsamt seiner Band ansässig. Und was für eine prächtige Band wir hier haben. Das Trio zelebriert einen bluesigen, erdigen Powerrock, der in rockige Gefilde eintaucht und stilistisch vom groovigen Hendrix Sound, über den sexy Powerboogie von ZZ TOP bis hin zum treibenden, melodischen Gallagher Stil viele Facetten offenbart.

Alles in eigenen Songs, die bei Auftritten mit ein paar schönen Fremdkompositionen, zumeist Hendrix und Gallagher, angereichert serviert werden. Wenn Joost de Lange seine Stratocaster über einem sehr dicht gewobenen Rhythmusteppich jaulen und knurren lässt, begibt sich der gebannt lauschende oder ekstatisch tanzende Zuhörer zurück in die goldene Zeit des Rock und die Band bietet jedem ein abendfüllendes Erlebnis.

Vom Altrocker, der noch auf Fehmarn (wo Joost de Lange & The Rock / Blues Experience 2018 beim bekannten Festival gespielt haben) 1970 Jimi Hendrix gesehen hat , bis zum Jungspund, der gerne zu den aktuellen Kultfestivals a la FREAK VALLEY pilgert und dort die neuen hippen Bands wie die BLUES PILLS, RADIO MOSCOW und dergleichen leidenschaftlich abfeiert, haben sie eine enorme Fanschicht, die sie 2019 mit ihrem neuen Album „Lonesome wolf“ in einen Freudentaumel versetzen wollen.

theater relatief hilde brennt

Kulturschock Königshofen

Hilde brennt

theater relatief spielt „hilde brennt“

eine komödie von tobias endres

„hilde brennt“ ist ein wilder Ritt an der Grenze zwischen Gegenwart und grauer Vorzeit, eine irrwitzige Reise von der Sofaritze über mittelalterliche Schlachtfelder zum Ausbeinkeller.

Die Familientragödie um einen verschwundenen Vater weitet sich zum Gesellschaftsdrama, als das gesamte Dorf zur Suche aufbricht. Verrohung und Gewalt schießen ins Kraut und die Weltenesche wächst durch die Eigenheime.

Schließlich wuchern die Sofas und ein Aphasiker gerät ins Stück, wodurch die Suche endgültig eskaliert. Am Ende muss jeder Zuschauer für sich entscheiden, wie er das Stück zu Ende erleben möchte - auch das althochdeutsche Hildebrandslied reißt ja an der entscheidenden Stelle ab.

„Freuen Sie sich auf ein Feuerwerk toller Gags, billiger Bühnentricks und kaputter Freaks.“ (Tobias Endres)

„Das Programm sorgt für eine ausgewogene Stimmung der Besinnung, Einkehr und Hoffnungmit Momenten der Schönheit und Erbauung.“ (Adventskonzert des ZDF in der Frauenkirche mit der Staatskapelle Dresden)

„Es gibt so viel Humor darin, und zwar - und das ist ja so selten - tatsächlich guten, es gibt schönste Grobheit, und dann aber wieder so viel Zartheit und Melancholie. Es ist wirklich ein Kosmos, der einen großen Raum abdeckt, ich finde, es hat da eigentlich was Shakespeare-artiges.“ (Wolfram Lotz

„hilde brennt“ die erste vollständige Eigenproduktion des theater relatief - Text und Regie: Tobias Endres.

Vorverkauf:
Buchhandlung Moritz und Lux Lauda und auf www.theater-relatief.de

Karten: 15,- € / erm. 10,-€

Termine:

Fr. 8. November 2019 - 19 Uhr
Sa. 9. November 2019 - 19 Uhr
So. 10. November 2019 - 18 Uhr

Fr. 15. November 2019 - 19 Uhr

Fr. 22. November 2019 - 19 Uhr
Sa. 23. November 2019 - 19 Uhr
So. 24. November 2019 - 18 Uhr

im Kulturschock Königshofen.

Weitere Info: www.theater-relatief.de

Heinz Ratz mit Strom & Wasser Ska-Punk-Polka-Randfiguren-Rock

Eine Million gegen Rechts

Das Problem:

Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg lassen sich schon heute recht gut prognostizieren und man muss das Schlimmste befürchten. (In der sächsischen Schweiz z.B. hat die AfD laut Umfrage zur Zeit 40%, die NPD kommt mit 7% noch obendrauf.)

Das bedeutet, diese Parteien werden höchstwahrscheinlich in alle kommunalen Kulturgremien rein kommen, Kultur- und Bildungsentscheidungen treffen und auf jeden Fall alles tun, die ohnehin angeschlagenen Soziokulturellen Zentren und selbstverwalteten Jugenhäuser zu schließen oder umzugestalten.

Unser Plan: 100 Konzerte in 100 Städten.

» Neben der abendlichen Konzerteinnahmen bitten wir auch Unternehmen, Gewerkschaften, Parteien, Kirchen, Banken und die Stadt selbst um Unterstützung.
» Die Unterstützung kann anonym erfolgen. Gerne veröffentlichen wir aber auch, wer uns hilft: unsere Unterstützer.
» Die gesammelten Gelder sollen den Jugendzentren und Kultureinrichtungen zugute kommen, damit die evtl. ihre Häuser kaufen können, Sicherheiten gegen Kündigungen haben oder mit den Geldern entsprechende Anwaltskosten, Werbung für Überlebensaktionen, wichtige Kulturprogramme, notwendige Sanierungen usw. tragen können.

Das wird wiederum dazu führen:

» dass Alternative Kultur nicht mehr angeboten werden kann,
» dass weltoffene Künstler keine Auftrittmöglichkeiten finden,
» dass der kulturelle Underground verödet und
» dass Jugendliche, vor allem solche, die aus schwierigen familiären Verhältnissen kommen, nur noch von rechten Einrichtungen „abgeholt“ werden und dort auch ein entsprechendes weltanschauliches Zuhause finden.